5G Mobilfunk­ausbau

Investition in die Kommunikationstechnologie von morgen

5G-Mobilfunk

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Für ein schnelles Netz der Zukunft

Das 5G-Mobilfunkausbau bringt im ersten Ausbau eine höhere Übertragungskapazität für die Nutzer:innen – und ermöglicht das weitere Wachstum des übertragenen Datenvolumens. Dieses ist konstant hoch und beträgt laut Bundesnetzagentur pro Jahr ca. 40 Prozent, wobei eine Sättigung nicht abzusehen ist. Es wird aber auch von Unternehmen zukünftig als erfolgsentscheidend angesehen. Dieser Überzeugung sind zumindest 71 Prozent der deutschen Gründer:innen nach einer Umfrage des Startup-Verbandes und der Internet Economy Foundation unter über 200 Start-ups.

 

Speziell auch im industriellen Umfeld sind die geringe Latenz, die zuverlässige Übertragung und Netzwerksicherheit wesentliche Einsatzkriterien. Darüber hinaus wird 5G in den kommenden Versionen mit zusätzlichen Funktionen ergänzt, wie hochgenaue Positionsbestimmung oder energieoptimierte Kommunikation von Radfahrer:innen und Fußgänger:innen mit Fahrzeugen für eine erhöhte Verkehrssicherheit.

Deutsche Telekom baut 5G aus

Die Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe hat Maßnahmen zur Unterstützung des privatwirtschaftlichen Mobilfunkausbaus definiert und setzt diese kontinuierlich und nachhaltig um. Im Januar 2019 wurde eine Vereinbarung mit der Deutschen Telekom zum frühzeitigen 5G-Mobilfunkausbau geschlossen. Inzwischen versorgt das Mobilfunknetz der Deutschen Telekom große Teile Berlins mit der initialen Version von 5G. Ebenso wird der LTE-Ausbau kontinuierlich verbessert. So werden zusätzliche Mobilfunkstandorte auf Dächern und an Bahnstrecken errichtet und es werden in einem bundesweit einmaligen Modellprojekt auch 200 Litfaßsäulen zu Mobilfunkstandorten mit Kleinzellen. Telefonica will im Jahr 2021 mit dem 5G-Mobilfunkausbau nachziehen und in 2021 ganz Berlin versorgen.

 

Wir unterstützen den Ausbau mit verschiedenen Maßnahmen. Ein wichtiger Punkt dabei ist die Erweiterung der digitalen Verfahren für Zustimmungen bzw. Genehmigungen, welche für die Verlegung von Telekommunikationslinien und Errichtung von Mobilfunkstandorten erforderlich sind. Zur Unterstützung der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz werden Dienstleister beauftragt und ausgesteuert sowie Mittel für die IT-Ausstattung der Bezirke bereitgestellt. Von dieser Maßnahme profitieren ebenso weitere Netzbetreiber (Gas, Wasser/Abwasser, Strom).

Bedenken? Wir haben Lösungen

Bei Problemen wie Denkmalschutz, Mietzinshöhe und Bedenken hinsichtlich Elektromagnetischen Felder (EMF) wurde mit den Beteiligten besprochen, um konstruktive Lösungen zu finden. Um Bedenken bezüglich des Mobilfunkausbaus im Kontext des Immissionsschutzes Rechnung zu tragen, wurden eigene Messungen hinsichtlich der Ausnutzung der gesetzlich festgelegten EMF-Grenzwerte durch Expert:innen der TU Ilmenau beauftragt. Die Messergebnisse sowie die Ergebnisse einer umfangreichen Recherche wurden in einer Berliner Handreichung öffentlich zur Verfügung gestellt. Die Messungen umfassten nicht nur die bisher üblichen Mobilfunk-Makrostandorte (Dachstandorte) sondern auch Kleinzellenstandorte.

 

Mobilfunk-Kleinzellenstandorte werden zunehmend für die Erhöhung der Mobilfunkkapazitäten an Orten mit hohem Bedarf aufgebaut. Diese Kleinzellen nutzen städtische Trägerstrukturen und haben eine niedrige Leistung und Reichweite.

 

Der 5G-Mobilfunkausbau wird in Berlin vorangebracht und sichert eine zukunftsträchtige Infrastruktur. Die konsequente Umsetzung der verschiedenen Maßnahmen der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe unterstützt und beschleunigt den 5G-Mobilfunkausbau.

Informationen zum Immissionsschutz